Firmengeschichte

Alfred Herbert

Alfred Herbert

Anfang der 1920er erfand ein Verwandter von Alfred Herbert, Besitzer einer der größten Werkzeugmaschinenfirmen in der Welt des gleichen Namens mit Sitz in Coventry, ein spezielles neues Konzept zur Feuerung von Drehrohröfen in seinem Zementwerk. Das Prinzip bestand darin, Rohfeinkohle von einer Vorratshalde im Freien stetig einer Maschine zuzuführen, in der sie getrocknet, zu einem großen Teil auf unter 100 µm zerkleinert, gleichzeitig gesichtet und von einem integrierten Gebläse mit bis zu 10 Tonnen pro Stunde in den Zementbrenner geblasen wurde.

Da dieser Cousin nur ein Zementwerk besaß, hatte er nicht die Mittel, diese Idee in die Wirklichkeit umzusetzen und wandte sich daher mit der Blaupause an Alfred und fragte ihn, ob er solch eine Multifunktionsmaschine herstellen könne und sie robust genug machen könne, den Härten der Feinstvermahlung von Kohle, die bekanntermaßen potenziell sehr abrasiv war zu widerstehen. Die Maschine wurde schließlich mit hochchromhaltigen Eisengussteilen ausgestattet, welche die verschleißfesten Mahlkörper bildeten, und wurde in Alfred Herberts eigener Gießerei, die noch heute bei Atritor in Betrieb ist gegossen. Nach einigen ersten Änderungen am Prototyp wurde die Maschine dem Ofen- und Kesselfeuerungsmarkt vorgestellt und wurde schnell zu einem globalen Erfolg. Die Maschine wurde "die ATRITOR" genannt.